Erasmus+ am MPG: Nachhaltigkeit verbindet

Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich im Schulalltag? Wie lernen Jugendliche in anderen Ländern? Und welche Ideen entstehen, wenn Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kulturen gemeinsam an Zukunftsfragen arbeiten?

Antworten auf diese Fragen lieferte unser Erasmus+ Projekt mit unserer Partnerschule in Arganda del Rey bei Madrid – und bescherte allen Beteiligten unvergessliche Wochen voller Begegnungen, neuer Perspektiven und gemeinsamer Erlebnisse.

Den Auftakt machte der Besuch von zwei Lehrkräften unserer spanischen Partnerschule am MPG. Gemeinsam tauschten wir uns über nachhaltige Projekte und Ideen an unseren Schulen aus. Auf dem Programm standen unter anderem Einblicke in unsere Schülerfirma, der Besuch bei der AWISTA, die Teilnahme am Dreck-weg-Tag sowie zahlreiche Gespräche darüber, wie Nachhaltigkeit im Schulalltag gelebt werden kann. Schnell wurde deutlich: Obwohl unsere Schulen in unterschiedlichen Ländern liegen, beschäftigen uns viele der gleichen Fragen.

Nach den Osterferien wurde aus dem ersten Kennenlernen eine echte Begegnung. Sechs Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte aus Arganda waren eine Woche lang zu Gast am MPG. Gemeinsam erlebten wir ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Unterrichtsbesuchen, Vorträgen wie von blockblocks.de

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und einer Nachhaltigkeitsrallye durch die Altstadt. Besonders wertvoll waren dabei die vielen Gespräche und das gemeinsame Arbeiten, denn aus anfänglicher Neugier wurden schnell neue Freundschaften.

Nur wenige Wochen später folgte der Gegenbesuch in Spanien. 15 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs machten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg nach Arganda del Rey. Dort arbeiteten sie in internationalen Teams an verschiedenen Projekten rund um das Thema Nachhaltigkeit. Besonders kreativ wurde es, als mithilfe von Künstlicher Intelligenz Ideen für eine nachhaltige Umgestaltung verschiedener Bereiche der Schule entwickelt und anschließend präsentiert wurden. Dabei entstanden viele innovative Vorschläge, die zeigten, wie kreativ junge Menschen über die Schule der Zukunft nachdenken.
Natürlich kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz. Ausflüge nach Madrid, eine Fotosafari durch die Stadt, Wanderungen in einem Naturpark sowie die Zeit in Gastfamilien ermöglichten intensive Einblicke in den spanischen Alltag. In den Familien, im Unterricht und bei gemeinsamen Aktivitäten wurde ganz selbstverständlich zwischen Deutsch, Spanisch und Englisch gewechselt – eine besondere Erfahrung, die allen Beteiligten gezeigt hat, wie gut Verständigung auch über Sprachgrenzen hinweg gelingen kann.

Das Erasmus+ Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, dass europäische Zusammenarbeit weit mehr ist als gemeinsames Lernen. Sie schafft Offenheit, stärkt Selbstständigkeit, fördert Sprachkompetenzen und macht Mut, gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Nachhaltigkeit wurde dabei nicht nur zum Projektthema, sondern auch zu einer gelebten Haltung.

Wir bedanken uns herzlich bei unserer Partnerschule in Arganda del Rey für die großartige Zusammenarbeit. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Erasmus+ Abenteuer!